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Remember the BBC's Greatest Philosopher vote? Karl Marx won, and pretty decisively at that.

via Wannabe Everything

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Why Do Intellectuals Oppose Capitalism? by Robert Nozick

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In einer wichtigen Hinsicht ist der Marxismus Religion. Dem Gläubigen bietet er erstens ein System von letzten Zielen, die den Sinn des Leben enthalten und absolute Maßstäbe sind, nach welchen Ereignissen und Taten beurteilt werden können; und zweitens bietet er sich als Führer zu jenen Zielen, was gleichbedeutend ist mit einem Erlösungslan und mit der Aufdeckung des Übels, von dem die Menscheit oder ein auserwählter Teil der Menschheit erlöst werden soll.

Joseph A. Schumpeter {Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. UTB, 7., erweiterte Auflage 1993, p. 19}

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Des Arbeiters Trachten war [im ursprünglichen kapitalistischen Produktionsprozeß der Marktwirtschaft] ganz darauf gerichtet, den schnellen und glänzenden Aufstieg der Arbeiterschaft zu Wohlstand, Kultur und bürgerlicher Freiheit mitzumachen. Nur wenige Arbeiter fühlen in sich den Antrieb, Unternehmer zu werden. Doch alle wollen ihre Stellung im Arbeitsprozesse möglichst verbessern. Die Arbeiter bejahten mit vollem Herzen die Gesellschaftsordung, die ihnen täglich mehr bot. Sie grollten ihr nicht, sie wollten in ihr glücklich werden. Sie waren erfüllt von Idealen und Anschauungen, die der Marxist als "kleinbürgerlich" stigmatisierte. Doch es gelang schließlich, die Kampf- und Gewaltinstinkte dieser Schichten, die das Zeitalter "bürgerlicher Sekularität" hatte einschlafen lassen, zu neuem Leben zu erwecken. Es gelang, das "proletarische Klassenbewußtsein" und den "gewerkschaftlichen Geist" zu entzünden. Die neue Ideologie nahm dem Arbeiter die Arbeitsfreude, indem sie ihm die Arbeit und seine gesellschaftliche Stellung verekelte. [meine Hervorhebung]

Ludwig von Mises {Nationalökonomie. Editions Union, Genf 1940. Unveränd. Nachdruck: Philosophia Verlag, München 1980, p. 537}

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